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Dietmar Schuch
ist seit 20 Jahren tätig für zahlreiche erfolgreiche Fernsehformate als preisgekrönter Regisseur. In den neunziger Jahren Redakteur bei RIAS TV Berlin und PREMIERE Hamburg, Regisseur bei BRAINPOOL. Derzeit tägig als freier Regisseur und Coach.
Filmographie (Auswahl):
1991 "0137" mit Roger Willemsen, PREMIERE
1994 "Die Harald-Schmidt-Show", SAT.1
1995 "Die Wochenshow", SAT.1
1999 "Freitag Nacht News", RTL
2000 "Genossen" (Doku-Drama), RTL
2002 "Olm" (Comedy), RTL
2003 "Trautes Heim" (Familienserie), RTL
2003 "Was guckst Du?" (Comedy), SAT.1
2004 "Papa ist der Boss" (Serie), ZDF
2006 "Die dreisten Drei" (Comedy), SAT.1
2007 "Weibsbilder" (Comedy), SAT.1
2008 "Zack", "Two Funny" (Comedy) SAT.1
Auszeichnungen:
Grimme-Preis 1991 für "0137" (für das Format)
Deutscher Fernsehpreis 1995 für die "Harald-Schmidt-Show"
Deutscher Comedy-Preis 1996 für die "Wochenshow"
Deutscher Comedy-Preis 2003 für "Was guckst Du?"
Deutscher Comedy-Preis (Nominee) für "Two Funny"
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"Comedy ist Drama, erzählt mit anderen Mitteln."
Sketch-Comedy:
Die Sketch-Comedy hat eine lange Tradition und gehörte seit jeher zu den erfolgreichsten Bühnen- und TV-Formaten.
Lange vor der TV-Geschichte wurde sie hierzulande zur Kunstform erhoben durch Karl Valentin und Liesl Karlstadt, die diese Form der Komik um 1900 zum erstenmal praktizierten.
In den USA und in England hat die Sketch-Comedy im TV eine wesentlich längere Tradition als in Deutschland. Erst in den 70er Jahren entwickelten sich auch bei uns zahlreiche Sketch-Comedy TV-Formate wie z.B. "Klim-Bim", "Nonstop Nonsens", "Sketch-Up" mit Dieter Krebs und Beatrice Richter oder "Loriot".
In den achzigern und neunzigern etablierten sich Formate wie "RTL-Samstag-Nacht" oder die "Wochenshow". Eine nach wie vor sehr erfolgreiche, aktuelle Sketch-Comedy ist beispielsweise „Ladykracher“ mit Anke Engelke und Christoph Maria Herbst.
In Sketch-Comedy Formaten arbeiten bei weitem nicht nur "Comedians", sondern zum Großteil auch "normale" Schauspieler, die hier ein weiteres, spannendes Tätigkeitsfeld gefunden haben.
Aufbau des Workshops
1. Kurstag
"CASTING":
Wie in einer realen Castingsituation, spielen die Kursteilnehmer in Zweiergruppen einen Sketch, dessen Text sie im Vorfeld des Workshops erhalten haben. Es werden jeweils Pärchen gebildet, idealerweise Mann/Frau. Sollte das Verhältnis zwischen Männern und Frauen im Kurs nicht ausgeglichen sein, können auch "gleichgeschlechtliche" Sketche gespielt werden.
Im Anschluß an die gespielten Sketche findet eine kurze Diskussion mit Bestandsaufnahme über das Gesehene statt. Zwar simulieren wir hier eine kleine Castingsituation, dennoch verstehen wir den Workshop als "geschützten Raum", in dem man sich hemmungslos ausprobieren darf und soll. Die Kritik wird immer konstruktiv sein, so dass niemand ein "Scheitern" zu fürchten braucht! Fehler sind gewollt und hilfreich für´s Lernen!
THEORIETEIL:
1. Vorstellen eigener Werke des Kursleiters per DVD-Einspielung. Diskussion mit den Kursteilnehmern über die zugrundeliegenden filmischen Techniken, bzw. der Grundsätze bei der Auflösung eines Sketches.
2. Vorstellen fremder Arbeiten per DVD, um die möglichen, anderen Herangehensweisen der Regisseure bei unterschiedlichen Formaten zu begutachten und zu diskutieren.
3. Weitere Videobeispiele zur Erläuterung von spezifischen Techniken im Umgang mit komischen Stoffen.
- Was „macht“ eine Szene komisch?
– Braucht es immer eine Pointe?
- Wann ist eine Szene überinszeniert?
- Wie gehe ich mit einem Text um, der mir für ein Casting zugeschickt wird?
- Wie hoch darf/soll meine Eigeninterpretation dabei sein?
- Wie erkenne/erfülle ich möglichst das, was der Regisseur vermutlich haben möchte?
- Wichtigkeit der Requisiten im Spiel
- Reduktion und Präzision: Kameraspiel verlangt Natürlichkeit. Vermeidung von "Overacting". Komik durch Genauigkeit.
4. Zusammenstellung der Teams und Verteilen der Texte für den praktischen Teil des Workshops am zweiten Kurstag. Die Teilnehmer haben Zeit, sich am Abend für die Aufgabe des zweiten Tages vorzubereiten. Interpretation neuer Sketchvorlagen.
2. Kurstag:
Besprechung der Vorbereitungen für den praktischen Teil.
PRAXISTEIL:
Die Teams erarbeiten anhand des ihnen zur Verfügung gestellten Textmaterials einen Sketch. Gedacht ist, dass dabei die Rollen und die Funktion der Regie für die Umsetzung des Materials von den Teilnehmern in eigener Absprache festgelegt werden. Der Kursleiter hält sich zunächst aus den Vorbereitungen weitgehend heraus, gibt aber auf Wunsch Hilfestellung.
Vorspielen des Materials durch die Teams. Die Teams führen den anderen das Ergebnis ihrer Inszenierungen nacheinander vor. Diese werden durch den Kursleiter bewertet und kritisiert. Negativbewertungen wird es nicht geben. Sondern ausschließlich konstruktive Kritik. Die Teilnehmer haben im Anschluß die Möglichkeit, den Sketch im Original (DVD) mit den professionellen Comedians anzuschauen.
Die eigenen Szenen werden mit der Kamera aufgezeichnet, so dass die Teilnehmer diese zum Ende des Workshops gemeinsam anschauen und bewerten können.
Zielgruppe:
Schauspieler, (Stand-Up)Comedians und Nachwuchsregisseure, die sich dem Fach Sketch-Comedy nähern und/oder ihre vorhandenen Kenntnisse vertiefen wollen. Der Kurs eignet sich nicht für reine Anfänger. Die Teilnehmer sollten eine gewisse Vorbildung mitbringen, z.B. bestehend aus: Schauspielunterricht oder grundlegeneder Bühnenerfahrung. Auch die vorherige Teilnahme an anderen Workshops oder uns bekannte Bühnenauftritte (live oder per Video eingereicht) kann eine Zulassung ermöglichen. Bei Zweifel an der Eignung bitte einfach bei uns nachfragen!
Teilnehmer unserer Workshops reisen i.d.R. an aus ganz Deutschland, sogar aus Österreich und der Schweiz.
Weitere Förderungsmöglichkeiten: siehe rechte Spalte unter "Comedy Academy".
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Die Buchung erfolgt über unsere Partnerseite castingtrainer.de. Es gelten die dort einsehbaren AGB.
Kursgebühr: 218 Euro
Gruppenpreise auf Anfrage
Maximale Teilnehmerzahl: 12
» Rabattkarten-Infos
» zum Buchungsformular
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Datum: 05./06.06.2010
Zeiten:
Samstag: 11.30 - 19.00 Uhr
Sonntag: 10.00 - ca.17.00 Uhr
Ort:
Die Anschrift der Räumlichkeiten in der Kölner Innenstadt wird noch per Email und an dieser Stelle mitgeteilt.
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Über die Comedy Academy:
alles über Ziele, Referenzen, unser Netzwerk, ehemalige Schüler, Ausbildung und weitere Förderungsmöglichkeiten der Comedy Academy finden Sie als PDF in unserem ausführlichen
» Gesamtkonzept
Zum Öffnen einer PDF-Datei benötigen Sie den Adobe-Reader, kostenlos als Download erhätlich unter www.adobe.com
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Mitfahrgelegenheiten:
Sie können im Buchungsformular angeben, ob Sie eine Mitfahrgelegenheit oder Zimmerteilung bei der Übernachtung in Köln suchen oder anzubieten haben. Wir vermitteln, falls möglich und von Ihnen gewünscht, gerne im Vorfeld Kontakte zu anderen Kursteilnehmern, die ebenfalls suchen.
Übernachtung:
Wir haben eine Kooperation mit einem sehr schönen und komfortablen Hostel in der Kölner Innenstadt, von dem aus Sie innerhalb weniger Minuten am Hbf und am Kursort sind. Das moderne Hostel verfügt auch über Einzelzimmer mit eigenem Bad auf den Zimmern und kostenlosem WLAN.
Unter dem Stichwort "stagefactory" erhalten unsere Kursteilnehmer dort 10 Prozent Rabatt auf den aktuellen Zimmerpreis. Eine Übernachtung inkl. Frühstück bekommen Sie also schon für ca. 40 Euro.
Webseite des Hostels: www.hostel.ag
Weitere Webseiten für die Zimmersuche:
www.hrs.de
www.bed-and-breakfast.de
www.hotels-pensionen-koeln.de
www.hotel.de
Alles über Köln (mit Stadtplan) unter: www.koeln.de
Routenplaner: www.map24.de
Deutsche Bahn: www.bahn.de
Kölner Nahverkehr: www.kvb-koeln.de
Günstige Alternativen zur Bahn- oder Autoanreise:
www.lufthansa.de
www.germanwings.de
www.tuifly.com
www.airberlin.de
Bei recht seltenen, aber dennoch möglichen Kursausfällen, können wir leider keine Kosten für bereits gebuchte, nicht mehr stornierbare Reisen übernehmen. Bitte fragen Sie daher insbesondere bei Buchungen von Flugreisen vorher bei uns nach, ob der Kurs bereits sicher stattfindet.
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